EFA – ein Standard für alle

Die EFA-Spezifikationen sind so ausgelegt, dass sie die Kommunikation über Medien- und Systemgrenzen hinweg ermöglichen. Den einheitlichen Standard hierfür hat das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft geschaffen. Er unterstützt die Gleichberechtigung aller Partner im Behandlungsprozess.

Ein Meilenstein war 2011 die Weiterentwicklung als „EFA in a Box“, die verschiedene EFA-Funktionen (Anwender, Provider, Peer-to-Peer) über die jeweiligen Außenschnittstellen definiert.

Ab der Version EFA 2.0, vorgestellt im Frühjahr 2013, sind die EFA-Spezifikationen zudem IHE-konform. Jetzt sind die Hersteller von Klinikinformations- und Praxisverwaltungssystemen gefordert, EFA-Schnittstellen serienmäßig in ihre Systeme zu integrieren.

Einige EFA-fähige Systeme haben bereits ihre herstellerübergreifende Interoperabilität und Funktionalität unter Praxisbedingungen nachgewiesen. Darüber hinaus ermöglichen die EFA-Anbieter ihren Nutzern eine Kommunikation über gesicherte Internet-Verbindungen, etwa das KV-SafeNet der Kassenärztlichen Vereinigungen.