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EFA-Meilensteine

  • 2006: Gründung der Projektinitiative

Mehrere private Klinikketten und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schließen sich zu einer Projektinitiative zusammen. Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen, bundesweit (und perspektivisch europaweit) gültigen Standards für eine Kommunikationsplattform, um die Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor deutlich zu verbessern.

  • 2008: Offenlegung der EFA-Spezifikationen

Die vom Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) entwickelten EFA-Spezifikationen sind als Release v1.2 offengelegt. Dem Grundgedanken der Initiatoren folgend, sind sie lizenz- und barrierefrei von allen IT-Herstellern nutzbar.

  • 2009: Gründung Verein Elektronische FallAkte e.V.

Die Mitglieder der Projektinitiative haben sich im Verein Elektronische FallAkte e.V. zusammengeschlossen und treiben unter diesem Dach die Weiterentwicklung und technisch-organisatorische Einführung des Standards gemeinsam voran. Auch die Industrie – Software- und Systemhäuser im Healthcare-Bereich, große Hersteller von Medizintechnik und nicht zuletzt deren Spitzenverbände wie der VHitG – unterstützt den EFA-Standard.

  • Aktueller Stand:

Die ersten Pilotprojekte haben gezeigt, dass das Konzept mit den heutigen technischen Gegebenheiten umsetzbar ist und EFA den Beteiligten – allen voran den behandelnden Ärzten und ihren Patienten – auch den gewünschten Nutzen bringt. In einigen Pilotprojekten sind niedergelassene Ärzte bereits seit 2008 in regionale EFA-Netze integriert und konnten im Arbeitsalltag positive Erfahrungen damit gewinnen.

Bundesweit laufen derzeit sechs EFA-Pilotprojekte unter Realbedingungen; ein weiteres ist in der Vorbereitungsphase. Insgesamt arbeiten bereits mehr als 100 Kliniken und über 1.000 Arztpraxen mit eFA; sie betreuen aktuell auf diesem Weg mehr als 5.000 Patienten (Zahl der angelegten FallAkten im Echteinsatz).

  • Perspektiven

Der Verein und seine Mitglieder haben derzeit eine ganze Reihe von Anliegen auf der Agenda:

  • EFA-Standard als Pflicht für alle Hersteller: Künftig sollen alle neu auf den Markt kommenden Klinik- und Praxisinformationssysteme EFA-fähig sein.
  • Gewinnung von Partnern und Nutzern für die Weiterentwicklung der EFA-Spezifikationen und ihre breite Etablierung
  • Ausbau der Telematik-Infrastruktur und feste Integration des EFA-Standards
  • europäische Entwicklungen: Perspektivisch soll die Telematik im Gesundheitswesen EU-weit funktionieren.
  • Geschäftsmodelle: Für EFA sollen verschiedene Providerkonzepte etabliert werden, die als Geschäftsmodelle tragfähig sind.

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