EFA-Meilensteine
Mehrere private Klinikketten und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schließen sich zu einer Projektinitiative zusammen. Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen, bundesweit (und perspektivisch europaweit) gültigen Standards für eine Kommunikationsplattform, um die Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor deutlich zu verbessern.
Die vom Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) entwickelten EFA-Spezifikationen sind als Release v1.2 offengelegt. Dem Grundgedanken der Initiatoren folgend, sind sie lizenz- und barrierefrei von allen IT-Herstellern nutzbar.
Die Mitglieder der Projektinitiative haben sich im Verein Elektronische FallAkte e.V. zusammengeschlossen und treiben unter diesem Dach die Weiterentwicklung und technisch-organisatorische Einführung des Standards gemeinsam voran. Auch die Industrie – Software- und Systemhäuser im Healthcare-Bereich, große Hersteller von Medizintechnik und nicht zuletzt deren Spitzenverbände wie der VHitG – unterstützt den EFA-Standard.
Die ersten Pilotprojekte haben gezeigt, dass das Konzept mit den heutigen technischen Gegebenheiten umsetzbar ist und EFA den Beteiligten – allen voran den behandelnden Ärzten und ihren Patienten – auch den gewünschten Nutzen bringt. In einigen Pilotprojekten sind niedergelassene Ärzte bereits seit 2008 in regionale EFA-Netze integriert und konnten im Arbeitsalltag positive Erfahrungen damit gewinnen.
Der Verein und seine Mitglieder haben derzeit eine ganze Reihe von Anliegen auf der Agenda:
|

