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Pressetext Vitaphone tritt dem Verein Elektronische FallAkte bei
Telemedizin-Dienstleister als Mitglied gewonnen Aachen, 09. Juni 2011. Die Vitaphone GmbH konnte als neues Mitglied für den Verein Elektronische FallAkte e.V. gewonnen werden. Erstmals bekennt sich damit ein Erbringer telemedizinischer Gesundheitsleistungen zum EFA-Standard. Ab Juni 2011 verstärkt der international tätige Telemedizin-Spezialist Vitaphone GmbH den Verein Elektronische FallAkte e.V. auf nunmehr 28 Mitglieder. Das Mannheimer Unternehmen arbeitet eng mit verschiedenen Krankenkassen und Organisationen im Gesundheitswesen zusammen, etwa dem Kompetenznetz Vorhofflimmern oder der Deutschen Stiftung für Chronisch Kranke. „Mit Vitaphone engagiert sich erstmals ein Anbieter telemedizinischer Leistungen für die Elektronische FallAkte", sagt Volker Lowitsch, 1. Vorsitzender des Vereins Elektronische FallAkte e.V. und Leiter der IT-Direktion am Universitätsklinikum Aachen. „Dies ist ein weiterer bedeutender Schritt zur Etablierung der Elektronischen FallAkte im deutschen Gesundheitswesen und zielt darauf, Behandlungsprozesse für den Patienten perspektivisch noch wesentlich effizienter zu gestalten."„Wir setzen auf den EFA-Standard, um die Lücke in der Datenkommunikation zwischen den telemedizinischen Leistungserbringern sowie den niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern zu schließen", schildert Dr. Michael Hübschen, Geschäftsführer und Technischer Direktor der Vitaphone GmbH, seine Erwartungen: „Dadurch können wir die medizinische Versorgung für Patienten deutlich verbessern." Mit seinen Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen Patienten, Ärzte und Kliniken bei der effizienten Behandlung; besonders im Fokus steht die Schnittstelle zwischen ambulantem und stationärem Sektor: Das telemedizinische Patienten-Monitoring etwa bietet sich im Rahmen strukturierter Programme bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Herzinsuffizienz, COPD und Asthma an. Innovative Technologien ermöglichen den behandelnden Ärzten zudem, bei Verdacht auf bestimmte Erkrankungen wie Vorhofflimmern die Vitaldaten ihrer Patienten unter Alltagsbedingungen zu erheben. Und mit dem integrierten Fallmanagement ist es somit möglich alles zu koordinieren.
Über eFA Die elektronische FallAkte ist eine Kommunikationsplattform für Ärzte zu einem medizinischen Fall eines Patienten. Sie unterstützt die Kooperation zwischen den an der Behandlung beteiligten Ärzten im ambulanten und stationären Bereich und bietet bei Bedarf einen raschen Zugriff auf benötigte Dokumente (etwa Arztbriefe, Befunde, OP-Berichte, Verordnungen). So können sich behandelnde Ärzte stets einen aktuellen Überblick über den bisherigen Behandlungsverlauf verschaffen. Vom Konzept her ist die elektronische FallAkte besonders darauf ausgelegt, komplexe Behandlungsabläufe zu unterstützen. Die eFA-Spezifikationen hat das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik, mit Unterstützung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, im Auftrag einer Reihe von Kliniken entwickelt und gemeinsam mit Software- und Systemherstellern sowie Anwendern aus dem stationären und dem ambulanten Sektor anwendungsreif gemacht. Sie sind offen zugänglich und lizenzfrei nutzbar. Somit bietet sich eFA als vielfältig einsetzbarer, medienübergreifender Standard für die IT-gestützte Kommunikation im Gesundheitswesen an.
Zum Verein elektronische FallAkte: Der Verein ist eine Interessengemeinschaft von derzeit 26 Mitgliedern aus renommierten privaten Klinikketten, Universitätsklinika, kommunalen Krankenhäusern, Ärztenetzen sowie den wesentlichen Verbänden des stationären und niedergelassenen Sektors. Ziel ist es, gemeinsam einen einheitlichen Kommunikationsstandard zu etablieren. Weitere Infos unter: http://www.fallakte.de Kontakt: Volker Lowitsch |

