EFA präsentiert auf der MEDICA App-basierte Lösungen für Patienten

Bei zwei der Neuerungen geht es um den Zugriff auf Patientenakten via App oder Website. So können Patienten der Uniklinik Aachen auf Wunsch mit der App „MyEFA" ihre Akten auf mobile Endgeräte herunterladen und ansehen.

Aachen/Düsseldorf, 8. November 2018.

Gemeinsam mit der Uniklinik der RTWH Aachen (UKA) ist der Verein Elektronische FallAkte (EFA) vom 12. bis 15. November 2018 auf der MEDICA in Düsseldorf präsent: Mit einem Stand bei der ENTSCHEIDERFABRIK 2018 werden dort innovative Lösungen zum Austausch von Patientendokumenten vorgestellt.

Bei zwei der Neuerungen geht es um den Zugriff auf Patientenakten via App oder Website. Mit der App MyEFA werden UKA-Patienten auf Wunsch ihre Akten auf ihre mobilen Endgeräte herunterladen und ansehen können. Die zweite Innovation betrifft die 2017 eingeführte App „CGM Life". Neben der bereits laufenden Funktion des Medikationsplans ist es möglich, dass teilnehmende Krankenhäuser auf Wunsch ihrer Patienten Dokumente in die persönliche CGM-Life-Akte übertragen können. Via App oder über ein Web-Portal können die Nutzer dann nicht nur die Dokumente anschauen und herunterladen, sondern diese auch für die Weitergabe an niedergelassene Ärzte oder an andere Kliniken freigeben.

 

App-basierte Lösungen für Patienten

 

Auf dem Stand auf der ENTSCHEIDERFABRIK 2018 erläutern die Experten der Uniklinik Aachen sowie des EFA e.V. zudem an allen Messetagen die Möglichkeiten der Anbindung von Kliniken und Arztpraxen an KV-Connect. Bereits jetzt Alltag ist die Bereitstellung von Dokumenten und Befunden der UKA-Patienten an mit- oder weiterbehandelnde Arztpraxen. Basis dafür ist die elektronische Plattform FallAkte Plus, welche die Akten über das KV-Safenet per Mail versendet. Diese Plattform ermöglicht es künftig, die Patienten bereits vor der Aufnahme ins Krankenhaus einzubinden. Über die neue Funktion der Terminplanung mit m.Doc werden sie in die Vorbereitung der Therapie involviert: Die Patienten können den Krankenhäusern vor der Behandlung über ausgefüllte Fragebögen Informationen digital zukommen lassen. Den Krankenhäusern wiederum ist es möglich, dem Patienten allgemeine Informationen zum ambulanten oder stationären Aufenthalt im Vorhinein bereitzustellen.

Auch das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST ist auf der diesjährigen MEDICA mit EFA-Lösungen präsent. Auf dem NRW Gemeinschaftsstand C05/E06 – ebenfalls in Halle 15 – steht das Projekt I/E-Health NRW mit seinen vier Modellregionen im Mittelpunkt. Zudem präsentiert sich das 2017 gestartete Konsortium „NephroTeTe" das bis zum vierten Quartal 2019 eine Infrastruktur mit Krankenhäusern und assoziierten nephrologischen Praxen in der Fläche aufbaut. Im Fokus stehen Behandlungsprozesse, die über einen intelligenten und intersektoralen Austausch von Patientendaten eine konsiliarische Mitbeurteilung von nierenkranken Patienten durch Spezialisten ermöglichen. Dadurch soll die Behandlung effektiver und effizienter werden.

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