Nachlese: Networkingsession »Elektronische FallAkte – Der schon heute verfügbare Weg in die standardisierte, intersektorale Vernetzung« auf der ConhIT 2018

Im Rahmen der ConhIT 2018 hat das Fraunhofer ISST am 19. April 2018 eine Networkingsession zur Elektronischen FallAkte (EFA) veranstaltet. Hier trafen sich Vertreter der Industrie, um ihre  Position zur Elektronischen FallAkte zu diskutieren. Mit dabei: Christian Suelmann vom ZTG, Dr. Sven Meister vom Fraunhofer ISST, Markus Stein vom RZV Rechenzentrum Vollmarstein, Volker Lowitsch, Vorsitzender des Vereins Elektronische FallAkte e.V. und Healthcare IT Solutions GmbH (HITS), Michael Franz von CGM und Dimitrios Kakoulis von der Forcare.

Berlin/Dortmund , 2. Mai 2018.

Auf die Frage, wie viel »Realität« hinter der Elektronischen FallAkte steckt, zeigte Dr. Sven Meister die weite Verbreitung in projektbezogenen Modellregionen auf. Volker Lowitsch stellte dar, dass bereits heute u.a. in Aachen die EFA im Regelbetrieb ist. Auch RZV bietet mit seiner MDK-Prüffallsoftware bereits EFA-basierte Produkte. Und nicht zuletzt stehen mit der HITS, der RZV und der Fact'IT drei EFA-Provider zur Verfügung.

Die diesjährige conhIT stand ganz im Zeichen der Digitalisierung und der sich hieraus ergebenden intersektoralen Vernetzungsansätze. Standards spielen hierbei eine entscheidende Rolle – nicht zuletzt IHE. Vor diesem Hintergrund wurde in der Networkingsession auch das Für und Wider von IHE und EFA diskutiert. Dr. Sven Meister betonte, dass es kein »entweder/oder« zwischen beiden Ansätzen gibt, sondern dass EFA vollumfänglich IHE voraussetzt und aus datenschutzrechtlicher Sicht lediglich einzelne Einschränkungen z.B. bei den Value Sets macht. IHE ist somit der wesentliche Schritt für eine fallbasierte Kommunikation.

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Im Ausblick wurde der Wunsch geäußert, dass nunmehr auch die Krankenhäuser standardgetriebene Lösungsansätze stärker einfordern. Das Fraunhofer ISST unterstützt schon heute Einzelhäuser und Klinikverbünde bei der Umsetzung von best-of-breed Plattformstrategien, bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen sowie der Begleitung von Architekturkonzepten.

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