Verein Elektronische FallAkte trauert um Vorstandsmitglied

Uwe Pöttgen, langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins Elektronische FallAkte (EFA) ist am 31.Mai überraschend verstorben. Der 51-Jährige hat den Verein seit dessen Gründung begleitet und durch seinen Sachverstand mit geprägt.

Aachen 13. Juni 2018

„Der Tod von Uwe Pöttgen ist ein großer Verlust für alle, die so intensiv wie er am Ziel eines datenschutzgerechten Austausch von medizinischen Informationen über die Grenzen von Sektor- und Einrichtungen hinweg gearbeitet haben“, sagt EFA-Vorsitzender Volker Lowitsch. Der Verstorbene war Gündungsmitglied des Vereins und seit Anbeginn Mitglied des Vorstands, so dass er 15 Jahre dessen Geschicke prägte.

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Start der öffentlichen Kommentierung für das EFA 2.0 Addendum Offline Token

Am 16. Mai 2018 startet die öffentliche Kommentierung des EFA 2.0 Offline Token Addendums. Die Vereine Elektronische Fallakte e. V. und IHE Deutschland e. V. laden ihre Mitglieder sowie die Öffentlichkeit ein, sich an der Kommentierung zu beteiligen.

Aachen/Dortmund, 22. Mai 2018.

Die technische Spezifikation der EFA 2.0 unterstützt in der aktuellen Version die Vergabe von Berechtigungen auf eine Fallakte über ein strukturiertes Berechtigungsmanagement. Der Leistungserbringer berechtigt im Auftrag des Patienten nach schriftlicher Einwilligung des Patienten bei der Anlage der Fallakte oder bei der Anpassung der Berechtigungen einer Fallakte weitere Einrichtungen oder Personen für den Zugriff auf die Fallakte. Um Berechtigungen auf eine Akte zu vergeben, muss der Arzt bereits zugriffsberechtigt auf die Fallakte sein. Diese Rahmenbedingungen sind nicht immer gegeben. In Notfallszenarien ist es beispielsweise relevant, schnell neue Akteure für eine Fallakte zu berechtigten. Ein Kommunikationsaufbau zu berechtigten Akteuren für die Editierung der Zugriffsberechtigungen ist zeitintensiv, organisatorisch komplex und nicht realistisch, da eine Zugriffsrechteerweiterung ohne Patient oder Vormund nicht möglich ist.

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EFA-Projectathon

Drei Teilnehmer erhalten EFA 2.0-Konformitätsnachweise

Aachen/Den Haag, im Mai 2018.

Im Rahmen des IHE-Connectathons im April dieses Jahres stellten sich in Den Haag drei Healthcare-IT-Hersteller aus Deutschland und Österreich dem EFA-Projectathon: Unter Regie des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) mussten die Systeme und Produkte anhand praxisrelevanter Testaufgaben ihre Interoperabilität unter Beweis stellen. Die Ergebnisse zeigten, dass sämtliche teilnehmenden Produkte und Systeme die EFA 2.0-Spezifikationen erfüllen: Der Informationsfluss läuft zwischen unterschiedlichen IT-Systemen verschiedener Hersteller reibungslos. Mit standardisierten EFA-Schnittstellen stehen Kooperationen über Einrichtungs- und Sektorgrenzen hinweg auf solider technischer Basis. Bei ihren IT-Investitionen können sich IT-Verantwortliche im Gesundheitswesen und niedergelassene Ärzte an dem vom EFA-Verein ausgestellten Konformitätsnachweis orientieren. Konformitätsnachweise erhielten das RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH („EFAv2.0 Consumer – direkte Anbindung" und EFAv2.0 Provider – SinglePeer") sowie CGM Clinical Österreich GmbH und ITH icoserve technology healthcare GmbH (jeweils für EFAv2.0 Consumer – direkte Anbindung"). Die Dokumente stehen per Download zur Einsicht bereit.

Nachlese: Networkingsession »Elektronische FallAkte – Der schon heute verfügbare Weg in die standardisierte, intersektorale Vernetzung« auf der ConhIT 2018

Im Rahmen der ConhIT 2018 hat das Fraunhofer ISST am 19. April 2018 eine Networkingsession zur Elektronischen FallAkte (EFA) veranstaltet. Hier trafen sich Vertreter der Industrie, um ihre  Position zur Elektronischen FallAkte zu diskutieren. Mit dabei: Christian Suelmann vom ZTG, Dr. Sven Meister vom Fraunhofer ISST, Markus Stein vom RZV Rechenzentrum Vollmarstein, Volker Lowitsch, Vorsitzender des Vereins Elektronische FallAkte e.V. und Healthcare IT Solutions GmbH (HITS), Michael Franz von CGM und Dimitrios Kakoulis von der Forcare.

Berlin/Dortmund , 2. Mai 2018.

Auf die Frage, wie viel »Realität« hinter der Elektronischen FallAkte steckt, zeigte Dr. Sven Meister die weite Verbreitung in projektbezogenen Modellregionen auf. Volker Lowitsch stellte dar, dass bereits heute u.a. in Aachen die EFA im Regelbetrieb ist. Auch RZV bietet mit seiner MDK-Prüffallsoftware bereits EFA-basierte Produkte. Und nicht zuletzt stehen mit der HITS, der RZV und der Fact'IT drei EFA-Provider zur Verfügung.

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kurz informiert

Dortmunder Kinderärzte vernetzen sich

Dortmund, im Februar 2016.

Das Städtische Klinikum Dortmund gGmbH setzt auf die Elektronische Fallakte, um Kinderklinik und niedergelassene Kinder- und Jugendmediziner besser miteinander zu vernetzen. Die jungen Patienten profitieren vor allem von einer nahtlosen Anschlussbehandlung nach einem stationären Aufenthalt.

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