|
2007 haben sich die SANA-Kliniken dazu entschlossen, die elektronische FallAkte (eFA) mit dem Berliner eHealth-Spezialisten NoemaLife (ehemals GMD), zu entwickeln und zu implementieren.
Ziel des Projektes war es, eine intersektorale Plattform zu schaffen, die eine schnelle und sichere Kommunikation zwischen Kliniken und Praxen ermöglicht. In einem weiteren Schritt soll diese Lösung hinsichtlich der Einbindung in die Klinikinformationssysteme weiter ausgebaut und funktional angepasst werden.
Die elektronische FallAkte von NoemaLife
Die elektronische FallAkte von NoemaLife ermöglicht als webbasierte Plattform allen beteiligten Leistungserbringern den Zugriff auf die medizinischen Dokumentationen - jederzeit. Doppeluntersuchungen werden vermieden, die Behandlungsqualität erhöht.
Der Zugriff auf die medizinischen Daten des Patienten erfolgt stets zweckgebunden: Nur Dokumente, die dem einzelnen Behandlungsfall zugeordnet sind, können eingesehen werden. Das umfassende Sicherheitskonzept der eFA von NoemaLife sorgt für die Ein-haltung der hohen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz.
Die Sana-eFA: Kosten sparen, Qualität steigern
Die Sana-Kliniken haben bei der Umsetzung der elektronischen FallAkte eine Vorreiterrolle übernommen. Bereits seit 2007 ist die eFA in drei Pilotkliniken im Einsatz. Neben der Zielsetzung, eine praktische und funktionierende Plattform für die intersektorale Kommunikation zu schaffen, wurde ein weiteres konkretes Ziel definiert: Die Kosten für die medizinische Behandlung sollen gesenkt und zugleich die Qualität der Behandlung gesteigert werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann eine positive Bilanz zum eFA-Projekt gezogen werden. Seit November 2007 ist sie in den drei Sana-Häusern Berlin-Lichtenberg, Remscheid und Stuttgart im Einsatz. Von Projektbeginn im Juni 2007 bis zum Abschluss der ersten Projektphase im März 2008 sind nur wenige Monate vergangen. Damit ist die Sana-eFa eine der ersten produktiv umgesetzten elektronischen FallAkten in Deutschland.
Einfach Einweiser anbinden
Die bereits laufende zweite Phase sieht unter anderem die Anbindung von jeweils bis zu 100 einweisenden Ärzten vor. Die Anbindung kann über eine UMTS/VPN-Box erfolgen, die Sana mit Vodafone Deutschland entwickelt hat – einfach und sicher. Bereits erfolgreich abgeschlossen ist die Integration in die bestehenden Krankenhaus-Informationssysteme MCC und i.s.h.med.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Verbesserung der Behandlungsqualität durch intersektorale Zusammenarbeit.
- Zeit- und Kostenersparnis, z.B. durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen.
- Webbasiert: fallbezogene Daten sind zeit- und ortsunabhängig verfügbar.
- Nahtlose Integration in Krankenhaussoftware.
- Erfüllung höchster Ansprüche an Datenschutz und Datensicherheit.
|